Aktuelle Meldungen von

Aktuelle Meldungen von

durchblick-gesundheit.de -


Depressionen haben sich zu einer wahren Volkskrankheit entwickelt, glaubt man den Medien. Aber nicht jeder, der mal traurig, schlapp und antriebslos ist, ist auch gleich depressiv. Gleichzeitig suchen zu wenige Betroffene bei den ersten Alarmzeichen professionelle Hilfe. Dabei sind Depressionen heilbar. In Zusammenarbeit mit dem "Navigator Medizin" klären wir die wichtigsten Fragen.




Ärztemangel, überfüllte Praxen, lange Terminwartezeiten: Solche Probleme kennen Patienten in den ländlichen Regionen Niedersachsens, Brandenburgs oder Sachsen-Anhalts nur allzu gut. Doch jetzt schlagen auch die niedergelassenen Ärzte im reichen Hamburg Alarm. Die medizinische Versorgung in der Hansestadt könnte sich bald dramatisch verschlechtern, warnen sie - und haben sogar eine Protestinitiative gegründet. Doch was genau treibt den Hamburger Ärzten die Sorgenfalten auf die Stirn? "durchblick gesundheit" fragt nach bei Dr. Michael Späth, einem der Hauptinitiatoren des Protests.




Die Krankenkassen und damit ihre Mitglieder werden von den Kliniken abgezockt, dass es nur so kracht - behaupten zumindest die Kassenvorstände: Jede zweite geprüfte Klinikrechnung sei falsch, der Gesamtschaden für die Beitragszahler gehe in die Milliarden. Wird in deutschen Krankenhäusern nur geschummelt und gemogelt? "durchblick gesundheit" schaut hinter die Kulissen.




Bislang war die Arbeitsteilung klar: Der Arzt behandelt, die Krankenschwester pflegt. Das soll jetzt anders werden. Vor allem auf dem Lande sollen Krankenschwestern selbstständig bestimmte Patienten behandeln dürfen. Irrungen und Wirrungen der neuen Verordnung sind vorprogrammiert.




Ein Angeklagter gilt so lange als unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist - lange war dies ein Grundprinzip unseres Rechtssystems. Bei Ärzten kann man da aber mal eine Ausnahme machen, denken manche Politiker: Sie sollen bei allen vermuteten Behandlungsfehlern künftig selbst klare Beweise für ihre Unschuld liefern. Die Befürworter erhoffen sich einen besseren Patientenschutz - nach Meinung der Ärzteschaft geht der Schuss aber kräftig nach hinten los.




"Das müssen Sie aber selbst bezahlen." Diesen Satz haben Sie vielleicht auch schon einmal beim Arzt gehört - und sich gefragt: "Wieso, ich bin doch versichert, die Kasse zahlt doch alles?" "durchblick gesundheit" erklärt, warum Sie beim Arzt zur Kasse gebeten werden - und was es mit einer "IGeL" auf sich hat.




Wann das Bürokratiemonster die rote Linie überschritten hat, ist nicht ganz klar. Fakt ist jedoch: Die Dokumentation verschlingt in den Arztpraxen inzwischen mehr Zeit als die Patien-tenbehandlung. Das haben das Gesundheitsministerium und die Kassenärztliche Vereinigung in Bayern nun errechnet.




Mit einem neuen Testverfahren soll die Alzheimer-Krankheit bereits in einem viel früheren Stadium zu erkennen sein, als es bisher möglich war. Verantwortlich dafür ist das sogenannte Tau-Protein, das sich in der Nasenschleimhaut ablagert.




Endlich wieder mehr Landärzte, nie mehr weite Wege in die Stadt: Dafür soll ein neues Gesundheitsgesetz sorgen. Für seinen ersten Entwurf dazu bekam Gesundheitsminister Daniel Bahr noch viel Lob. Einige Kompromisse und Änderungen später steht der Erfolg wieder schwer in Frage.




Ambulante Operationen bieten eigentlich nur Vorteile. Man ist schnell wieder zu Hause, rascher wieder fit - und die Kassen sparen Geld. Kaum zu glauben: Ein Gesetz will nun ausgerechnet bei diesen patientenfreundlichen Operationen den Rotstift ansetzen.




Jede achte bis zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Dies sind in Deutschland 57.000 jährlich. Rund 30 Prozent sterben an der Krankheit. Aber: Je früher sie erkannt wird, umso besser die Heilungschancen. Das Internetportal "Navigator-Medizin" hat die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Brustkrebs zusammengestellt.




Rätselhafte Kürzel, lateinische Fachbegriffe - ein medizinischer Befund ist für den Laien kaum zu verstehen. Medizinstudenten aus ganz Deutschland bieten Patienten ihre Hilfe an. Auf der Internetseite www.washabich.de übersetzen sie das Fachchinesisch der Ärzte in klares, verständliches Deutsch - und zwar kostenlos.




Milliardenkosten, minimaler Nutzen: Wohl kaum ein gesundheitspolitisches Projekt ist so umstritten wie die elektronische Gesundheitskarte. Eine Milliarde Euro an Beitragsgeldern hat es bereits verschlungen. Doch nach sechs Jahren Entwicklung steht das Pannenprojekt immer noch am Anfang. Trotzdem rollt es nun offiziell an. Der Widerstand indes ist ungebrochen.




Kassenpatienten fühlen sich in den Apotheken inzwischen immer häufiger veralbert: Manche Medikamente sind nicht lieferbar, für andere muss man tief in die eigene Tasche greifen, und immer wieder tauscht der Apotheker die Pillen und Salben aus, an die man sich gerade gewöhnt hatte - in vielen Apotheken scheint es drunter und drüber zu gehen. "durchblick gesundheit" beleuchtet die Hintergründe.




Zuckerkranke sollten möglichst regelmäßig barfuß laufen, empfehlen Ärzte. "Ohne Schuhe laufen kann die Durchblutung der Füße fördern und damit eine bessere Empfindsamkeit trainieren", sagt Wolfgang Wesiack vom Berufsverband Deutscher Internisten. Auf diese Weise werde dem diabetischen Fußsyndrom vorgebeugt.




Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Fahrt zum Arzt nur nach vorheriger Genehmigung. Das heißt: Der Versicherte muss eine Fahrtkostenerstattung vor der ambulanten Behandlung beantragen. Darauf weist die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) hin.




Augenärzte warnen davor, weiche Kontaktlinsen im Supermarkt oder in der Drogerie zu kaufen - auch wenn sie dort oft günstiger als beim Optiker sind. "Kontaktlinsen sind Medizinprodukte und keine Ware, die vom Grabbeltisch kommen sollte", sagt Augenarzt Gerald Böhme, Leiter des Ressorts Kontaktlinsen beim Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.




Versicherten, die im Rollstuhl sitzen, müssen die gesetzlichen Krankenkassen keine elektrisch betriebene Treppensteighilfe finanzieren. Das hat das Bundessozialgericht entschieden (Aktenzeichen: B 3 KR 13/09 R).




Wer sich vor dem Joggen dehnt, ist offenbar nicht besser vor Verletzungen geschützt. Dennoch sollten Läufer, die vor dem Sport immer ihre Beinmuskeln dehnen, diese Gewohnheit auch beibehalten, raten US-amerikanische Mediziner.




Für Schwangere, die an Depressionen leiden und aus Angst vor Nebenwirkungen keine Medikamente nehmen wollen, kann eine Lichttherapie hilfreich sein. Das haben Wissenschaftler der Universität Basel festgestellt.